Konrad Schuller

Konrad Schuller (Foto © F.A.Z.)

Foto © F.A.Z.

Konrad Schuller wurde 1961 in Brașov in Rumänien geboren, im Alter von 15 Jahren kam er mit seiner Familie nach Deutschland. Er studierte Neuere Geschichte, Osteuropäische Geschichte und Volkswirtschaftslehre und absolvierte danach die Münchner Journalistenschule. Nach zwei Jahren beim BBC Worldservice, wechselte er 1992 zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Dort beschäftigte er sich erst mit Osteuropa, bevor er 1995 als Korrespondent nach Berlin ging. 2001 gehörte er zum Gründungsteam der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Seit 2004 ist er Korrespondent der FAZ für die Ukraine und Polen.

Er schreibt Beiträge für die Zeitschrift Internationale Politik und hat 2009 im Herder Verlag Der letzte Tag von Borów – Polnische Bauern, deutsche Soldaten und ein unvergangener Krieg über das Massaker von Borów, bei dem deutsche Einheiten fast tausend Menschen töteten, veröffentlicht. Für die im Mai 2011 in der FAZ erschienene Reportage Der neue Schlesier erhielt er den Deutsch-Polnischen Journalistenpreis sowie 2012 den Liberty Award für seine Berichterstattung über die Ukraine und den Prozess gegen Julija Tymoschenko.

Die Kommentarfunktion wurde geschlossen, aber Trackbacks und Pingbacks sind noch offen.