Inna Melnykovska

Porträt Inna Melnykovska

Inna Melnykovska wurde 1978 in Chortkiv geboren. Sie hat Volkswirtschaftlehre an der Akademie der Volkswirtschaft zu Ternopil und Internationale Beziehungen am Institut für Internationale Beziehungen an der Taras-Shevchenko-Staatsuniversität zu Kiew studiert. Nach Deutschland ist sie zur Promotion am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin gekommen. Ihre Dissertation ist der Rolle der Oligarchen in den politischen Prozessen der Ukraine und Russlands gewidmet.

Heute ist Inna Melnykovska wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Gießen. Sie hat zuvor am Kieler Institut für Weltwirtschaft und am Institut für Sozialwissenschaften der Universität Kiel sowie am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin geforscht und gelehrt. Zuletzt war sie zudem als wissenschaftliche Koordinatorin am Zentrum für Regionalstudien (Center for Area Studies) der Freien Universität Berlin tätig.

In ihrem gegenwärtigen Forschungsprojekt beschäftigt sie sich mit den politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Prozessen in der Ukraine im Spannungsfeld zwischen Assoziierungs- und Freihandelsabkommen mit der EU und den Integrationsprojekten Russlands (der Zollunion und der zukünftigen Eurasischen Union).

Inna Melnykovska hat zahlreiche Publikationen zu Innen- sowie Außenpolitik der Ukraine in den führenden wissenschaftlichen Zeitschriften, wie Journal of Common Market Studies, Europe-Asia Studies, Post-Soviet Affairs, Economics of Transition, Asia Europe Journal, Southeast European and Black Sea Studies und Osteuropa veröffentlicht. Sie schreibt außerdem Analysen zu aktuellen Tagesthemen der ukrainischen Politik, zuletzt:

  • Warum die Europäische Freihandelsofferte (noch) nicht zieht: Lehren aus dem EU-Gipfel in Vilnius, IfW-Fokus, 2013, Ausgabe 153; zugänglich unter: http://www.ifw-kiel.de/medien/fokus (mit E. Ademmer und R. Schweickert).

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