Demonstrationen nicht nur in Kiew

Nach dem gescheiterten Assoziationsabkommen halten die Proteste in der Ukraine weiter an. Zehntausende bis Hunderttausende protestierten bei eisiger Kälte in den vergangenen Tagen auf dem Platz der Unabhängigkeit in Kiew und forderten den Rücktritt des Präsidenten Viktor Janukowitsch. Sie skandierten „Revolution“ und forderten eine Annäherung der ukrainischen Politik an die EU. Ähnlich der Proteste in Istanbul benennt sich die Bewegung nach dem zentralen Platz der Unabhängigkeit: „EuroMaidan“ https://twitter.com/EuroMaydan

Täglich berichten die Medien über die Proteste in der Ukraine, deren Zentrum in Kiew liegt. Die Lage spitzt sich weiter zu und Demonstranten und Spezialeinheiten der Polizei stehen sich auf dem Maidan-Platz gegenüber.

Auch in Deutschland und in Frankfurt demonstrierten Ukrainer für eine Öffnung der Regierung gegenüber dem Westen. So versammelte sich eine Gruppe von Ukrainern im Zentrum Frankfurts vor dem Eurozeichen der Europäischen Zentralbank.

Ukrainer demonstrieren am 24.11. in Frankfurt für einen Westkurs ihrer Regierung

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